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Jüngere Eisenbahngeschichte spannend erzählt


20.08.2010 - Mit der Öffnung der innerdeutschen Grenze erlebten die Verbindungen zwischen Ost und West einen enormen Reisendenansturm. Schnell wurde klar, dass die bisherigen Grenzübergänge nicht genügten. Zusätzliche Lückenschlüsse sollten Abhilfe schaffen.

„Die Lückenschlüsse der Eisenbahn in Thüringen nach der Wiedervereinigung“ beschreibt die damaligen Anstrengungen der Eisenbahner, bestehende Lücken wie z.B. zwischen Arenshausen und Eichenberg zu schließen. Das von Dr. Georg Thielmann und Dipl.-Ing. Eberhard Krauß herausgegebene Buch ist im Wachsenburgverlag neu erschienen. Es informiert den Leser zu den Ereignissen jener Tage und auch über die weitere Entwicklung der Lückenschlüsse. Die Texte wurden von ehemaligen Mitarbeitern der Deutschen Reichsbahn und der Deutschen Bundesbahn gestaltet. Von ihnen stammt auch das umfangreiche Bildmaterial.

Die Publikation gibt außerdem einen Überblick über geforderte, aber nicht verwirklichte Lückenschlüsse. Zusätzliches Material wie eine Übersicht aller Schienenverbindungen zwischen Thüringen und Bayern, Hessen sowie Niedersachsen im Jahre 1945 runden die Darstellung ab. Erhältlich ist das Werk beim Wachsenburgverlag: www.wachsenburg-verlag.de

Mehr zu Lückenschlüssen und dem Eisenbahnverkehr nach der Grenzöffnung lesen Sie in der fünfteiligen RegioTakte-Serie „Wende auf der Schiene“ der Ausgaben Dezember 2009 bis April 2010.

(Foto: Wachsenburgverlag)