In den kommenden Jahren ist viel Bewegung im Thüringer Schienenpersonennahverkehr (SPNV) zu erwarten. Im
Juni 2012 nimmt die Erfurter Bahn als neuer Betreiber im Dieselnetz Ostthüringen den Betrieb auf, in Nordthüringen
fährt die DB Regio ab Dezember 2013 das Netz unter den Bedingungen der gewonnenen Ausschreibung. Nun
gibt es ein neues Wettbewerbsprojekt, mit dem ab Ende 2015 für 15 Jahre wichtige Meilensteine für Thüringen
als Drehkreuz im Schienennetz der Republik gesetzt werden. Eine große Chance und Herausforderung für den
regionalen SPNV.
Alljährlich im Dezember ändern sich europaweit die Fahrpläne. Auch im Freistaat Thüringen stehen...
Mit den seit 2009 wirksamen Konjunkturprogrammen des Bundes sollte nicht nur die deutsche Wirtschaft in Schwung kommen, sondern auch die hierfür so wichtige Infrastruktur im Schienenverkehr verbessert werden. In Thüringen wurden seitdem ergänzend zum ÖPNV-Investitionsprogramm des Freistaats und dem Bahnhofsverschönerungsprogramm der NVS - Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen mbH mehrere Strecken und Bahnhöfe modernisiert. RegioTakte hat nachgefragt, was sich für die Reisenden im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) verändert hat und wie das Konjunkturprogramm angekommen ist.
Mit dem Mauerfall konnte endlich wieder vereint werden, was zuvor durch Grenzen für Jahrzehnte getrennt wurde. Viele Akteure arbeiteten in den Folgejahren mit, um auch den Schienenverkehr wieder zu einem Ganzen werdenzu lassen und den Bürgern einen nahtlosen Übergang zwischen alten und neuen Bundesländern zu ermöglichen. Vor 20 Jahren, im September 1991, gelang es, zwei Lücken im deutsch-deutschen Eisenbahnnetz zu schließen: Zwischen Sonneberg und Neustadt bei Coburg sowie zwischen Rentwertshausen und Mellrichstadt rollten nach der langen Unterbrechung wieder Züge. Anlässlich des Jubiläums sprach RegioTakte mit verschiedenen Zeitzeugen einer spannenden Epoche.
"Die Fahrscheine bitte!" - mit unseren Tickets bezahlen wir die Reise in den Thüringer Nahverkehrszügen. Aber was passiert mit dem Geld? Viele fragen sich, ob die Fahrgeldeinnahmen zu viel oder zu wenig sind. Der Fahrschein deckt durchschnittlich etwa 30 Prozent der Kosten für die Zugfahrt. Einen großen Teil finanziert der Freistaat Thüringen. Schließlich ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) eine Aufgabe der Daseinsvorsorge. Und dessen Rückgrat ist der Schienenpersonennahverkehr (SPNV). Welche Aufgaben, Verantwortlichen, Kosten und Gelder hinter diesem großen Werk stecken, betrachtet in diesem Thema.
Längst sind Radfahrer morgens im Berufsverkehr oder am Wochenende in den Tourismusgebieten keine Randerscheinung mehr. Thüringen hat rechtzeitig den Trend erkannt und unterstützt. Auf dem Sattel hat das grüne Herz Deutschlands bundesweit die Nase vorn. Radfahrer sind hierzulande ein gleichberechtigter Partner bei der Verkehrsplanung geworden. Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, müssen jetzt aber alle mitstrampeln.